Eishockey News
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hockeynarr - Top Scorer
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Re: Eishockey News
Antti Törmänen wird Senior Advisor beim Hockey Club Lugano
Naja, Denke wenn die nächsten 3-4 Spiele nicht laufen inkl. am Sonntag in Davos, wird er wohl bald mehr sein als Senior Advisor.
Hoffe er übernimmt sich nicht bezüglich seiner Gesundheit.
Naja, Denke wenn die nächsten 3-4 Spiele nicht laufen inkl. am Sonntag in Davos, wird er wohl bald mehr sein als Senior Advisor.
Hoffe er übernimmt sich nicht bezüglich seiner Gesundheit.
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7270 - Triple Gold Club-Member
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Re: Eishockey News
Und Lugano gewinnt prompt mit 2:0. Allerdings war der Gegner Rappi, welche bei zwei Spielen mehr nun gleich viele Punkte haben wie Lugano...
Unser Titelhunger ist noch nicht gestillt, im Gegenteil: Mission 32 lebt mehr denn je!
Re: Eishockey News
Schärer tritt zurück. Das Schweizer Hockey wird mehr und mehr an die Wand gefahren. Wer kann hier noch die Reissleine ziehen. Sehe die einzige Möglichkeit bei den Fans!!
https://m.sihf.ch/de/organization/media ... federation
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Persbestli - Ergänzungsspieler
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Re: Eishockey News
Der Präsident vom Hockeyverband tritt sofort zurück.....
https://www.watson.ch/sport/eishockey/4 ... ds-zurueck
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Persbestli - Ergänzungsspieler
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Re: Eishockey News
Dieser Rücktritt zeigt einmal mehr auf, welche Vetternwirtschaft im Verband herrscht. Allen Voran die AG der Nationalliga A.
Re: Eishockey News
Es kann niemand ausser den Fans das Ch Hockey retten!! Es ist tragisch wie nachhaltig alles zugrunde gerichtet wird. 10/10 Meister Fix hoch, zweitletzter und zweiter spielen Best of 3
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halil#10 - Allstar
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Re: Eishockey News
Bravo Swiss Ice Hockey... das Grab, dass ihr schaufelt wird grösser und grösser und ihr seid so Bescheuert und merkt es nicht.
Jemand der gegen den Strom schwimmt wird nicht akzeptiert.
Ihr seid so lächerlich
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Re: Eishockey News
Alle geblendet vom aktuellen Erfolg, wenn man die TV Einnahmen und die Zuschauerzahlen betrachtet. Aber dass jemand im Verband auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass es für die Zukunft (was ist das für ein komisches Wort?) eine gesunde Basis mit einer gesunden 2. Liga braucht, ist wohl zu viel verlangt. Lieber sonnen sich unsere Oberen im aktuellen Erfolg. Mittel- bis langfristig, wundern sie sich dann aber, wieso es plötzlich an "brauchbaren" Junioren fehlt, wieso die 2. Liga weggebrochen ist und wieso die Nationalmannschaft plötzlich nur noch unter ferner liefen läuft...
Jaja wir sehen die nahenden Probleme heute schon. Im Verband herrscht aber das drei-Affen-Prinzip (der eine sieht nichts, der andere hört nichts und der dritte sagt nichts)...
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Re: Eishockey News
Halt, eben falsch!! Es liegt nicht am Verband sondern an der abgespaltenen NLA!! Die Bosse der NLA sind das Problem!! Der Verband wollte ja Änderungen, wie z.B zurück zu 12/12 oder sogar 10/10. jedoch will das im A niemand mehr. Ich erhoffe mir sehnlichst das jemand mal vor Gericht geht.
Man könnte soweit gehen und der NLA welche sich abgespalten hat als nicht Schweizer Liga präsentieren. Die höchste Liga wäre dann die NLB
Man könnte soweit gehen und der NLA welche sich abgespalten hat als nicht Schweizer Liga präsentieren. Die höchste Liga wäre dann die NLB
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Persbestli - Ergänzungsspieler
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Re: Eishockey News
Eishockey-Verbandspräsident tritt zurück
Er durfte nicht einmal mehr an die eigene Weihnachtsfeier
Nach nur gut 16 Monaten ist der Präsidentenposten bei Swiss Ice Hockey wieder vakant. Auch nach Stefan Schärer ist ein zerstrittenes Feld zu sehen, das geprägt ist von vielen Eigeninteressen.
Trat er wirklich freiwillig zurück oder wurde er endgültig aus dem Amt gedrängt? Die Frage lässt sich nicht mit hundertprozentiger Klarheit beantworten. Fest steht nur: Stefan Schärer ist nicht mehr Verwaltungsratspräsident von Swiss Ice Hockey.
Zu vieles lag zuletzt im Argen. Zwischen Verband und der weitgehend autonomen höchsten Liga, der National League. Innerhalb des Verbands selbst. Nicht zu vergessen die Regio League, die Amateurmeisterschaft ab der dritthöchsten Liga, die als dritter Player in einem von Machtkämpfen geprägten Umfeld auch ihre Uneinigkeiten mit der höchsten Liga hat.
Und dann gibt es noch die Swiss League, die zweithöchste Liga, die inklusive TV-Vertrag einen Alleingang wagte, damit grösstenteils scheiterte und nun nicht nur grosse finanzielle Sorgen, sondern mittlerweile auch Mühe hat, für einen geregelten Ligabetrieb überhaupt genug teilnehmende Clubs zu stellen.
Das sportpolitische Wirrwarr im Schweizer Eishockey ist mittlerweile unglaublich schwierig zu durchschauen. Daran wird sich auch mit dem Abgang Schärers nichts ändern.
Happige Vorwürfe – hinter vorgehaltener Hand
Dieser Abgang war zuletzt unvermeidbar. Hinter vorgehaltener Hand lassen Exponenten der National-League-Clubs kein gutes Haar an Schärer: Ein Egomane mit Profilierungssucht sei er. An einer ausserordentlichen Verwaltungsratsitzung hatten sie sich kürzlich einstimmig gegen den Verbandspräsidenten ausgesprochen und seinen Sturz geplant.
Auch bei Swiss Ice Hockey wurde viel Geschirr zerschlagen, dort wirft man ihm Alleingänge vor, zum Beispiel bei Verhandlungen mit Verbänden anderer Nationen. Als Präsident habe sich Schärer nicht nur in Belange der Liga (Schärer war Verfechter einer Verkleinerung der National League auf 12 Clubs und der Einführung des direkten Auf- und Abstiegs), sondern grundsätzlich zu oft in operative Bereiche eingemischt – was nicht zu seinen Aufgaben gehören würde.
Es seien zuletzt Dinge geschehen, die die Zusammenarbeit zwischen Schärer und dem Nationalteam schwierig gemacht hätten, wird Nationaltrainer Patrick Fischer in der NZZ zitiert.
Folgende Episode während der WM in Prag, wo die Schweiz Silber gewann, wird im weiteren herumerzählt: Schärer soll den Viertelfinalsieg gegen Deutschland gegenüber Fischer mit «Glück gehabt!» kommentiert haben – als Hint über eine Entlassung im Falle einer Niederlage.
Schärers Führungsstil soll intern bei Swiss Ice Hockey grundsätzlich seit längerer Zeit massiv in der Kritik gestanden haben. Mitarbeitende, die sich deswegen krankschreiben liessen, ist eine Episode, die herumgereicht wird. Jene von der Weihnachtsfeier kürzlich eine andere: Schärer durfte an dieser nicht teilnehmen, weil sonst zu viele Leute diese boykottiert hätten.
Auch zwischen Schiedsrichterwesen und Schärer rumorte es zuletzt. Nachdem Schiedsrichter-Chef Andreas Fischer Ende letzter Saison Swiss Ice Hockey verliess und neuer CEO von Ambri-Piotta wurde, sorgte seine Nachfolgeregelung für interne Unruhe. Beim Ablauf der Wahl von Nicolas Fluri als Nachfolger soll Schärer eine zweifelhafte Rolle gespielt, respektive sich eingemischt haben, wird ebenfalls hinter vorgehaltener Hand moniert. Offen und «on the record» äussert sich in der ganzen Causa fast niemand.
Peter Zahner ist CEO der ZSC Lions, er sitzt gleichzeitig auch im Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey. Er sagt dies: «Schärers Rücktritt ist ein Schritt, der sich über die letzten Wochen und Monate abzeichnete. Ich kann nicht ins Detail gehen. Ein Teil unserer Vereinbarung ist, dass ich mich nicht in der Öffentlichkeit darüber äussere. Die National League und die Swiss League haben nun den Auftrag, einen neuen Präsidenten zu suchen. Wichtig ist, dass jetzt auf der Geschäftsstelle wieder Ruhe hineinkommt. Wir müssen uns wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Ein sehr wichtiges Dossier ist dabei die Swiss League.»
Das Lob des Verbands an Schärer
Was sagt Schärer selbst? Ihm geht der Rücktritt nahe, aber er sei auch befreiend. Viel mehr will er nicht preisgeben. «Heute Morgen hat mir ein Bekannter geschrieben: ‹Dynamischer Unternehmer trifft auf starre Verbandsstrukturen›. Ich glaube, das trifft es ziemlich gut.» Dem Vernehmen nach wollte der Unternehmer den Erfolg und die Arbeit messbarer und vergleichbarer machen, den Verband offenbar mit modernen Management-Methoden weiterbringen: «Ja, ich habe Veränderungen angestrebt und wollte Strukturen überarbeiten», sagt er. Das habe bei gewissen Menschen aber offenbar Ängste und Abwehrmechanismen ausgelöst.
Nicht ganz unironisch: Swiss Ice Hockey dankt in einem Statement Schärer für seinen massgebenden Anteil am neuen Kooperationsvertrag zwischen Liga und Verband. Dadurch finde wieder ein aktiverer Austausch zwischen den beiden Parteien statt.
Die Suche nach Schärers Nachfolge läuft, es wird spannend zu sehen sein, ob sich jemand finden lässt, der allen Parteien genehm ist. So gross die Vorwürfe der Liga an Schärer auch sind: Die Clubs hinterlassen schon seit Jahren den Eindruck, dass ihnen kein Verbandspräsident mit eigener starker Meinung genehm ist.
Vorläufig übernimmt Schärers Vizepräsident Marc-Anthony Anner die Führung des Verwaltungsrats. Schärer bleibt indirekt dem Schweizer Eishockey aber erhalten. Er wird Swiss Ice Hockey bei der Kandidatur für Olympia 2038 weiterhin im Vorstand des Olympia-Vereins vertreten.
Jemand, der nun einen weiteren Anlauf nehmen wird, Ruhe in den Laden zu bringen, ist der neue CEO Martin Baumann. Der frühere Chef der Champions Hockey League folgt auf Patrick Bloch. Von diesem hatte sich Swiss Ice Hockey erst vor vier Monaten getrennt, über die wahren Gründe schieden sich bereits damals die Geister. Einerseits soll er sein Kerngeschäft zwar tadellos erledigt haben, gleichzeitig habe es aber beim Führungsstil gehapert.
Quelle: tagesanzeiger.ch
https://www.tagesanzeiger.ch/ruecktritt ... 0627055184
Er durfte nicht einmal mehr an die eigene Weihnachtsfeier
Nach nur gut 16 Monaten ist der Präsidentenposten bei Swiss Ice Hockey wieder vakant. Auch nach Stefan Schärer ist ein zerstrittenes Feld zu sehen, das geprägt ist von vielen Eigeninteressen.
Trat er wirklich freiwillig zurück oder wurde er endgültig aus dem Amt gedrängt? Die Frage lässt sich nicht mit hundertprozentiger Klarheit beantworten. Fest steht nur: Stefan Schärer ist nicht mehr Verwaltungsratspräsident von Swiss Ice Hockey.
Zu vieles lag zuletzt im Argen. Zwischen Verband und der weitgehend autonomen höchsten Liga, der National League. Innerhalb des Verbands selbst. Nicht zu vergessen die Regio League, die Amateurmeisterschaft ab der dritthöchsten Liga, die als dritter Player in einem von Machtkämpfen geprägten Umfeld auch ihre Uneinigkeiten mit der höchsten Liga hat.
Und dann gibt es noch die Swiss League, die zweithöchste Liga, die inklusive TV-Vertrag einen Alleingang wagte, damit grösstenteils scheiterte und nun nicht nur grosse finanzielle Sorgen, sondern mittlerweile auch Mühe hat, für einen geregelten Ligabetrieb überhaupt genug teilnehmende Clubs zu stellen.
Das sportpolitische Wirrwarr im Schweizer Eishockey ist mittlerweile unglaublich schwierig zu durchschauen. Daran wird sich auch mit dem Abgang Schärers nichts ändern.
Happige Vorwürfe – hinter vorgehaltener Hand
Dieser Abgang war zuletzt unvermeidbar. Hinter vorgehaltener Hand lassen Exponenten der National-League-Clubs kein gutes Haar an Schärer: Ein Egomane mit Profilierungssucht sei er. An einer ausserordentlichen Verwaltungsratsitzung hatten sie sich kürzlich einstimmig gegen den Verbandspräsidenten ausgesprochen und seinen Sturz geplant.
Auch bei Swiss Ice Hockey wurde viel Geschirr zerschlagen, dort wirft man ihm Alleingänge vor, zum Beispiel bei Verhandlungen mit Verbänden anderer Nationen. Als Präsident habe sich Schärer nicht nur in Belange der Liga (Schärer war Verfechter einer Verkleinerung der National League auf 12 Clubs und der Einführung des direkten Auf- und Abstiegs), sondern grundsätzlich zu oft in operative Bereiche eingemischt – was nicht zu seinen Aufgaben gehören würde.
Es seien zuletzt Dinge geschehen, die die Zusammenarbeit zwischen Schärer und dem Nationalteam schwierig gemacht hätten, wird Nationaltrainer Patrick Fischer in der NZZ zitiert.
Folgende Episode während der WM in Prag, wo die Schweiz Silber gewann, wird im weiteren herumerzählt: Schärer soll den Viertelfinalsieg gegen Deutschland gegenüber Fischer mit «Glück gehabt!» kommentiert haben – als Hint über eine Entlassung im Falle einer Niederlage.
Schärers Führungsstil soll intern bei Swiss Ice Hockey grundsätzlich seit längerer Zeit massiv in der Kritik gestanden haben. Mitarbeitende, die sich deswegen krankschreiben liessen, ist eine Episode, die herumgereicht wird. Jene von der Weihnachtsfeier kürzlich eine andere: Schärer durfte an dieser nicht teilnehmen, weil sonst zu viele Leute diese boykottiert hätten.
Auch zwischen Schiedsrichterwesen und Schärer rumorte es zuletzt. Nachdem Schiedsrichter-Chef Andreas Fischer Ende letzter Saison Swiss Ice Hockey verliess und neuer CEO von Ambri-Piotta wurde, sorgte seine Nachfolgeregelung für interne Unruhe. Beim Ablauf der Wahl von Nicolas Fluri als Nachfolger soll Schärer eine zweifelhafte Rolle gespielt, respektive sich eingemischt haben, wird ebenfalls hinter vorgehaltener Hand moniert. Offen und «on the record» äussert sich in der ganzen Causa fast niemand.
Peter Zahner ist CEO der ZSC Lions, er sitzt gleichzeitig auch im Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey. Er sagt dies: «Schärers Rücktritt ist ein Schritt, der sich über die letzten Wochen und Monate abzeichnete. Ich kann nicht ins Detail gehen. Ein Teil unserer Vereinbarung ist, dass ich mich nicht in der Öffentlichkeit darüber äussere. Die National League und die Swiss League haben nun den Auftrag, einen neuen Präsidenten zu suchen. Wichtig ist, dass jetzt auf der Geschäftsstelle wieder Ruhe hineinkommt. Wir müssen uns wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Ein sehr wichtiges Dossier ist dabei die Swiss League.»
Das Lob des Verbands an Schärer
Was sagt Schärer selbst? Ihm geht der Rücktritt nahe, aber er sei auch befreiend. Viel mehr will er nicht preisgeben. «Heute Morgen hat mir ein Bekannter geschrieben: ‹Dynamischer Unternehmer trifft auf starre Verbandsstrukturen›. Ich glaube, das trifft es ziemlich gut.» Dem Vernehmen nach wollte der Unternehmer den Erfolg und die Arbeit messbarer und vergleichbarer machen, den Verband offenbar mit modernen Management-Methoden weiterbringen: «Ja, ich habe Veränderungen angestrebt und wollte Strukturen überarbeiten», sagt er. Das habe bei gewissen Menschen aber offenbar Ängste und Abwehrmechanismen ausgelöst.
Nicht ganz unironisch: Swiss Ice Hockey dankt in einem Statement Schärer für seinen massgebenden Anteil am neuen Kooperationsvertrag zwischen Liga und Verband. Dadurch finde wieder ein aktiverer Austausch zwischen den beiden Parteien statt.
Die Suche nach Schärers Nachfolge läuft, es wird spannend zu sehen sein, ob sich jemand finden lässt, der allen Parteien genehm ist. So gross die Vorwürfe der Liga an Schärer auch sind: Die Clubs hinterlassen schon seit Jahren den Eindruck, dass ihnen kein Verbandspräsident mit eigener starker Meinung genehm ist.
Vorläufig übernimmt Schärers Vizepräsident Marc-Anthony Anner die Führung des Verwaltungsrats. Schärer bleibt indirekt dem Schweizer Eishockey aber erhalten. Er wird Swiss Ice Hockey bei der Kandidatur für Olympia 2038 weiterhin im Vorstand des Olympia-Vereins vertreten.
Jemand, der nun einen weiteren Anlauf nehmen wird, Ruhe in den Laden zu bringen, ist der neue CEO Martin Baumann. Der frühere Chef der Champions Hockey League folgt auf Patrick Bloch. Von diesem hatte sich Swiss Ice Hockey erst vor vier Monaten getrennt, über die wahren Gründe schieden sich bereits damals die Geister. Einerseits soll er sein Kerngeschäft zwar tadellos erledigt haben, gleichzeitig habe es aber beim Führungsstil gehapert.
Quelle: tagesanzeiger.ch
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Persbestli - Ergänzungsspieler
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Re: Eishockey News
Clubs müssen immer mehr bieten
Schnickschnack und Bling-Bling statt Bier und Wurst
Einfach nur ein Eishockeyspiel schauen, das reicht dem Publikum meist nicht mehr. Drei Schweizer Hockey-Profis haben sich in ihrem Studium mit dem Phänomen beschäftigt.
Es mag der Traum der Traditionalisten und Romantiker sein: Ein Eishockeyspiel in einer kalten Halle, kein amerikanisierter Schnickschnack und technischer Bling-Bling, dafür Wurst und Bier in der Hand – mehr braucht es nicht. Doch die Realität ist auch in der National League, der höchsten Schweizer Liga, eine andere.
Für die Clubs reicht es längst nicht mehr, bloss ein reines Sportereignis zu bieten. Die NL ist zwar ein Erfolgsmodell, die Hallen sind gut gefüllt, dafür sorgen auch die bei einem Teil vom Stammpublikum oft als «Modefans» verspotteten Gelegenheits- und Event-Zuschauer. Ihnen muss aber nicht nur in immer moderneren Stadien einiges offeriert werden, sondern auch rund um das Ereignis. Vor allem im Internet.
Instagram? Teletext und Zeitung aus Papier!
«Dass die Digitalisierung auch im Eishockey immer weiter voranschreitet, sieht man bereits in den Stadien, wo immer mehr geboten wird», sagt Michael Hügli. Der 29-jährige Stürmer des Lausanne HC ist einer von drei Profispielern, die für ihre Bachelorarbeit an der Fernfachhochschule Schweiz NL-Clubs untersucht haben. Auf Onlineauftritte. Oder digitale Fan-Interaktionen. Aber auch auf den Einfluss des Publikums auf die gemeinsame Wertschöpfung eines Spiels.
Wer bei den Spielern Social-Media-Nerds erwartet, irrt. Hügli hat ausser bei Linkedin keine Konten. «Linkedin ist gut für Kontakte in der Schule und für das Leben nach der Eishockeykarriere», sagt Hügli. «Die anderen Plattformen haben mir nicht zugesagt, darum habe ich meine Accounts nach kurzer Zeit wieder gelöscht.»
Ein Zeitungsabo hat Hügli zwar nicht. Wenn, dann bevorzuge er beim Lesen aber die gute alte Printausgabe. Nicht minder unerwartet ist eine weitere Informationsquelle, die er für die Resultate der Eishockey-Meisterschaft konsultiert: Als er die Teletext-App auf seinem Handy inklusive Seite 301 zeigt, sorgt er bei Joel Scheidegger für Erstaunen und Amüsement.
Der 29-jährige Verteidiger beim HC Ajoie konsultiert den Teletext nicht, aber ansonsten hält er es ähnlich. Scheidegger besitzt zwar ein Instagram-Konto, er benutzt es aber nur passiv als Informationsquelle und nicht als Plattform für sein Dasein als Profisportler.
Während die meisten Einzelsportlerinnen und -sportler auf einen individualisierten Onlineauftritt angewiesen sind, können es sich Teamsportler eher leisten, darauf zu verzichten.
Hügli hat sich für seine Arbeit mit dem Onlineauftritt seines Arbeitgebers auseinandergesetzt und ist vor allem der Frage «App oder Website?» nachgegangen. Der LHC gehört zu jenen NL-Clubs, die viel und vielfältigen Inhalt generieren. Er hat wie auch andere Vereine erkannt, dass die klassische Eishockey-Berichterstattung in den Medien immer mehr abgenommen hat, und produziert darum auch eigene journalistisch aufbereitete Texte und Interviews.
«Gerade diese werden von einigen Fans lieber auf der Website gelesen statt in der App», hat Hügli herausgefunden. Ansonsten würden unter 40-Jährige grundsätzlich die App bevorzugen und Ältere die Website, wobei die Tendenz auch bei ihnen immer mehr Richtung App gehe. «Bei den Jüngeren kommt es sogar vor, dass sie die Website so gut wie gar nicht mehr benutzen», sagt Hügli.
Die App punktet mit einfacherem Zugang. «Auch ich nutze sie eher, da ich mich zum Beispiel am Morgen schneller durchscrollen kann», sagt Hügli. Diesbezüglich besonders modern aufgestellte Clubs wie die ZSC Lions überzeugen zudem mit Zusatzdienstleistungen während des Spiels, wie der Möglichkeit der Bestellung von Essen via App.
Die Vereine freuen sich aus mehreren Gründen über ihre App-Benutzer, sagt Hügli: «Der personalisierte Account liefert dem Club Hinweise über das Onlineverhalten, dies kann zum Beispiel hilfreich sein bei der personalisierten Kontaktierung für den Verkauf von Tickets und Abos.»
Das Phänomen, das auch die klassischen Medien kennen
Scheidegger hat die Strategien der NL-Clubs auf ihren Instagram-Konten analysiert und ist dabei diesen Fragen nachgegangen: Sorgen mehr Posts auch für mehr Interaktionen bei den Benutzern? Welche Art von Posts generieren vor allem Reaktionen? Und spielt sportlicher Erfolg eine Rolle?
Die Antwort auf letztere Frage überraschte Scheidegger. Teams, die häufiger verlieren als gewinnen, generieren im Verhältnis zur Anzahl Follower mehr Interaktionen. Ein Phänomen, das auch klassische Medien kennen: Bad News werden besser geklickt und sorgen für mehr Kommentare. Und dies, obwohl in beiden Fällen die Dunkelziffern wegen gelöschter Kommentare höher sind.
Scheidegger teilte die Instagram-Posts der Clubs in sechs Kategorien. So konnte er feststellen, welche Art von Inhalt am meisten interessiert. Beiträge mit Fan-Bezug wie Choreos vor dem Spiel werden am häufigsten geteilt und kommentiert. Dass Fans sich am liebsten selbst sehen, passt wohl zum Zeitgeist. Club-Informationen, rein sportlicher Content wie Mannschaftsaufstellungen stossen hingegen auf deutlich weniger Interesse, dasselbe gilt auch für Posts zu den Frauen-Teams.
Scheidegger will den Clubs mit seiner Arbeit auch Empfehlungen abgeben. Zum Beispiel, dass Videos, inklusive der kurzen sogenannten Reels, am besten funktionieren. Bloss beim Thema «Misserfolg = mehr Traffic» tut er sich mit der endgültigen Formulierung schwer: «Im Moment habe ich es so gelöst: ‹Diese Hypothese lässt keine direkte Empfehlung für die Praxis zu.›»
Das Spiel geniessen? Oder auch Frust ablassen?
Tobias Geisser schliesslich beschäftigt sich mit der eingangs erwähnten Thematik des Eishockeyspiels als Event. In seiner Umfrage wollte der 25-jährige Verteidiger des EV Zug vom Publikum seines Clubs wissen, worauf es wirklich ankommt beim Matchbesuch: die Leistung der Mannschaft? Die Stimmung? Der Service in der Arena? Bei Letzterem konnten die Teilnehmenden das Stadion an sich, aber auch die Show, die Gastronomie oder die Sicherheit bewerten sowie deren Wichtigkeit für das Gesamterlebnis.
Geisser liess sich von einer Studie zur Fussball-WM 2014 inspirieren, bei der die gleiche Methodik einer bestimmten Wertschöpfungs-Logik zur Anwendung kam: «Dabei bestimmt auch der Kunde den Wert eines Unternehmens», erklärt er. «In unserem Fall ist er nicht nur zahlender Zuschauer und Fan, sondern sorgt auch für die nötige Atmosphäre.»
Geisser hat die Umfrage noch nicht ausgewertet. Er wäre aber nicht überrascht, wenn der sportliche Aspekt nicht für alle Zuschauerinnen und Zuschauer zuoberst steht, sondern das Pflegen sozialer Kontakte im Stadion. Oder die Ablenkung vom Alltag: «Und dazu gehört für einige wohl auch das Loswerden von im Alltag oder bei der Arbeit angestautem Frust.»
Quelle: tagesanzeiger.ch
https://www.tagesanzeiger.ch/digitalisi ... 1533018744
Schnickschnack und Bling-Bling statt Bier und Wurst
Einfach nur ein Eishockeyspiel schauen, das reicht dem Publikum meist nicht mehr. Drei Schweizer Hockey-Profis haben sich in ihrem Studium mit dem Phänomen beschäftigt.
Es mag der Traum der Traditionalisten und Romantiker sein: Ein Eishockeyspiel in einer kalten Halle, kein amerikanisierter Schnickschnack und technischer Bling-Bling, dafür Wurst und Bier in der Hand – mehr braucht es nicht. Doch die Realität ist auch in der National League, der höchsten Schweizer Liga, eine andere.
Für die Clubs reicht es längst nicht mehr, bloss ein reines Sportereignis zu bieten. Die NL ist zwar ein Erfolgsmodell, die Hallen sind gut gefüllt, dafür sorgen auch die bei einem Teil vom Stammpublikum oft als «Modefans» verspotteten Gelegenheits- und Event-Zuschauer. Ihnen muss aber nicht nur in immer moderneren Stadien einiges offeriert werden, sondern auch rund um das Ereignis. Vor allem im Internet.
Instagram? Teletext und Zeitung aus Papier!
«Dass die Digitalisierung auch im Eishockey immer weiter voranschreitet, sieht man bereits in den Stadien, wo immer mehr geboten wird», sagt Michael Hügli. Der 29-jährige Stürmer des Lausanne HC ist einer von drei Profispielern, die für ihre Bachelorarbeit an der Fernfachhochschule Schweiz NL-Clubs untersucht haben. Auf Onlineauftritte. Oder digitale Fan-Interaktionen. Aber auch auf den Einfluss des Publikums auf die gemeinsame Wertschöpfung eines Spiels.
Wer bei den Spielern Social-Media-Nerds erwartet, irrt. Hügli hat ausser bei Linkedin keine Konten. «Linkedin ist gut für Kontakte in der Schule und für das Leben nach der Eishockeykarriere», sagt Hügli. «Die anderen Plattformen haben mir nicht zugesagt, darum habe ich meine Accounts nach kurzer Zeit wieder gelöscht.»
Ein Zeitungsabo hat Hügli zwar nicht. Wenn, dann bevorzuge er beim Lesen aber die gute alte Printausgabe. Nicht minder unerwartet ist eine weitere Informationsquelle, die er für die Resultate der Eishockey-Meisterschaft konsultiert: Als er die Teletext-App auf seinem Handy inklusive Seite 301 zeigt, sorgt er bei Joel Scheidegger für Erstaunen und Amüsement.
Der 29-jährige Verteidiger beim HC Ajoie konsultiert den Teletext nicht, aber ansonsten hält er es ähnlich. Scheidegger besitzt zwar ein Instagram-Konto, er benutzt es aber nur passiv als Informationsquelle und nicht als Plattform für sein Dasein als Profisportler.
Während die meisten Einzelsportlerinnen und -sportler auf einen individualisierten Onlineauftritt angewiesen sind, können es sich Teamsportler eher leisten, darauf zu verzichten.
Hügli hat sich für seine Arbeit mit dem Onlineauftritt seines Arbeitgebers auseinandergesetzt und ist vor allem der Frage «App oder Website?» nachgegangen. Der LHC gehört zu jenen NL-Clubs, die viel und vielfältigen Inhalt generieren. Er hat wie auch andere Vereine erkannt, dass die klassische Eishockey-Berichterstattung in den Medien immer mehr abgenommen hat, und produziert darum auch eigene journalistisch aufbereitete Texte und Interviews.
«Gerade diese werden von einigen Fans lieber auf der Website gelesen statt in der App», hat Hügli herausgefunden. Ansonsten würden unter 40-Jährige grundsätzlich die App bevorzugen und Ältere die Website, wobei die Tendenz auch bei ihnen immer mehr Richtung App gehe. «Bei den Jüngeren kommt es sogar vor, dass sie die Website so gut wie gar nicht mehr benutzen», sagt Hügli.
Die App punktet mit einfacherem Zugang. «Auch ich nutze sie eher, da ich mich zum Beispiel am Morgen schneller durchscrollen kann», sagt Hügli. Diesbezüglich besonders modern aufgestellte Clubs wie die ZSC Lions überzeugen zudem mit Zusatzdienstleistungen während des Spiels, wie der Möglichkeit der Bestellung von Essen via App.
Die Vereine freuen sich aus mehreren Gründen über ihre App-Benutzer, sagt Hügli: «Der personalisierte Account liefert dem Club Hinweise über das Onlineverhalten, dies kann zum Beispiel hilfreich sein bei der personalisierten Kontaktierung für den Verkauf von Tickets und Abos.»
Das Phänomen, das auch die klassischen Medien kennen
Scheidegger hat die Strategien der NL-Clubs auf ihren Instagram-Konten analysiert und ist dabei diesen Fragen nachgegangen: Sorgen mehr Posts auch für mehr Interaktionen bei den Benutzern? Welche Art von Posts generieren vor allem Reaktionen? Und spielt sportlicher Erfolg eine Rolle?
Die Antwort auf letztere Frage überraschte Scheidegger. Teams, die häufiger verlieren als gewinnen, generieren im Verhältnis zur Anzahl Follower mehr Interaktionen. Ein Phänomen, das auch klassische Medien kennen: Bad News werden besser geklickt und sorgen für mehr Kommentare. Und dies, obwohl in beiden Fällen die Dunkelziffern wegen gelöschter Kommentare höher sind.
Scheidegger teilte die Instagram-Posts der Clubs in sechs Kategorien. So konnte er feststellen, welche Art von Inhalt am meisten interessiert. Beiträge mit Fan-Bezug wie Choreos vor dem Spiel werden am häufigsten geteilt und kommentiert. Dass Fans sich am liebsten selbst sehen, passt wohl zum Zeitgeist. Club-Informationen, rein sportlicher Content wie Mannschaftsaufstellungen stossen hingegen auf deutlich weniger Interesse, dasselbe gilt auch für Posts zu den Frauen-Teams.
Scheidegger will den Clubs mit seiner Arbeit auch Empfehlungen abgeben. Zum Beispiel, dass Videos, inklusive der kurzen sogenannten Reels, am besten funktionieren. Bloss beim Thema «Misserfolg = mehr Traffic» tut er sich mit der endgültigen Formulierung schwer: «Im Moment habe ich es so gelöst: ‹Diese Hypothese lässt keine direkte Empfehlung für die Praxis zu.›»
Das Spiel geniessen? Oder auch Frust ablassen?
Tobias Geisser schliesslich beschäftigt sich mit der eingangs erwähnten Thematik des Eishockeyspiels als Event. In seiner Umfrage wollte der 25-jährige Verteidiger des EV Zug vom Publikum seines Clubs wissen, worauf es wirklich ankommt beim Matchbesuch: die Leistung der Mannschaft? Die Stimmung? Der Service in der Arena? Bei Letzterem konnten die Teilnehmenden das Stadion an sich, aber auch die Show, die Gastronomie oder die Sicherheit bewerten sowie deren Wichtigkeit für das Gesamterlebnis.
Geisser liess sich von einer Studie zur Fussball-WM 2014 inspirieren, bei der die gleiche Methodik einer bestimmten Wertschöpfungs-Logik zur Anwendung kam: «Dabei bestimmt auch der Kunde den Wert eines Unternehmens», erklärt er. «In unserem Fall ist er nicht nur zahlender Zuschauer und Fan, sondern sorgt auch für die nötige Atmosphäre.»
Geisser hat die Umfrage noch nicht ausgewertet. Er wäre aber nicht überrascht, wenn der sportliche Aspekt nicht für alle Zuschauerinnen und Zuschauer zuoberst steht, sondern das Pflegen sozialer Kontakte im Stadion. Oder die Ablenkung vom Alltag: «Und dazu gehört für einige wohl auch das Loswerden von im Alltag oder bei der Arbeit angestautem Frust.»
Quelle: tagesanzeiger.ch
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Re: Eishockey News
Rappi wieder dort wo es hingehört (graue Maus der Liga)
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Re: Eishockey News
Na das überrascht nun wirklich nicht, war nur eine Frage der Zeit. Mal schauen ob sich der Trainerwechsel (nachhaltig) positiv auf Rappi auswirkt. Ich habe da so meine Zweifel 
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Re: Eishockey News
Immerhin brennt dort der Baum. Reicht das denn nicht mit Weihnachtsstimmung?Randy Wilson hat geschrieben: ↑08 Dez 2024, 10:28 Kriesenstimmung in der Region Schübelbach-Ausserschwiiznix mit Adventstimmung
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Re: Eishockey News
Hedlund hat dort Top-Arbeit geleistet - weiss jetzt nicht, was ihr Anspruch ist….??